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Klang Film Theater Schladming
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Western

Wann: Freitag 29.10.2021 20:00-22:00
Typ: Cinemaclub
Ort: Klang-Film-Theater Schladming
Teilnehmer:

Western

Eine Gruppe deutscher Arbeiter, darunter der ruhige Meinhard, begibt sich nach Bulgarien zu einer Baustelle. Die vielen neuen Eindrücke wecken die Abenteuerlust in den Männern. Doch sie werden auch mit ihren eigenen Vorurteilen gegenüber dem Land konfrontiert.

Eine Gruppe deutscher Bauarbeiter soll in einer abgelegenen Gegend an der bulgarisch-griechischen Grenze in der Nähe eines kleinen Dorfes ein Wasserkraftwerk errichten, für das ein Fluss umgeleitet werden muss. Ein EU-Infrastrukturprojekt, über das alle Bescheid wissen – außer den Einheimischen. Die Bauarbeiten sind nicht besonders gut vorbereitet und geraten deswegen bald ins Stocken. In der Folge kommt es daher zu intensiverem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung; beide Gruppen – deutsche Bauarbeiter und Einheimische – sprechen nur schlecht Englisch, man versucht sich durch Gesten zu verständigen.

Zunächst ist der Bautrupp dem Misstrauen der Einheimischen sowie ihren eigenen Vorurteilen ausgesetzt. Dazu trägt auch der Konflikt um den Eingriff in die regionale Ökologie bei, da in der Gegend das Wasser knapp ist und der Kraftwerksbau die Situation verschlimmert. Zwischen dem Bauleiter Vincent und seinem Mitarbeiter Meinhard entwickelt sich ein Zweikampf um die Anerkennung der Dorfgemeinschaft. Meinhard geht auf die Dorfgemeinschaft zu und kommt beim Dorfoberen Adrian, aber auch bei einigen Frauen gut an. Vincent befürchtet, dass ihm Meinhard die Vorherrschaft streitig machen könnte.

„Im Film von Valeska Grisebach werden deutsche Bauarbeiter zu Cowboys am Rande von Europa: Nur sehr selten macht Valeska Grisebach Filme. Aber wenn, dann werden sie beglückend schön – so wie ihr neuester Western. […] Es mag sich nicht nach dem wohl schönsten deutschen Film des Jahres anhören, doch Western ist es. (Spiegel online)

"Die Welt" bezeichnete den Film in ihrer Tageszeitung als „schönsten Männerfilm des Jahres“ und befand, dass er vieles zugleich sei: „ein zeitgenössischer Euro-Western, eine Erforschung von Maskulinität in unserer Zeit, eine Versuchsanordnung für das Aufeinandertreffen mit etwas Fremdem, ein Zusammenstoß der Kulturen im vereinten Europa.“

 

 

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